Das Projekt - Hintergrund
Der Dialog der arabischen Welt mit Europa ist Voraussetzung für ein friedliches multikulturelles und multireligiöses Zusammenleben. Um frühzeitig Vorurteile abzubauen und Verständnis füreinander zu schaffen, ist der Austausch besonders zwischen jungen Menschen der europäischen und arabischen Welt wichtig.
Die Deutsche UNESCO-Kommission hat im Rahmen des Programms "Dialog mit der islamischen Welt" des Auswärtigen Amtes das Projekt "Euro-arabische Nachbarschaft: Schüler bauen Brücken" initiiert. Es steht im Kontext der euro-arabischen Strategie "Zusammenleben Lernen", die die UNESCO-Nationalkommissionen der Region Europa und der arabischen Welt gemeinsam entwickelt haben.

Die Teilnehmer des Workshops 2003
Im Dezember 2003 ist das Projekt an den Start gegangen: Den Auftakt bildete ein von der Deutschen UNESCO-Kommission organisierter Workshop für pädagogische Betreuer von Schülerzeitungen (Königswinter, 17. bis 20. Dezember 2003). Fachleute aus Bildungsministerien, öffentlichen Organisationen, Redaktionen und Schulen aus Ägypten, Dänemark, Deutschland, Jordanien, Libanon, Libyen, Palästina, Katar, Syrien, Sudan, Tunesien und der Ukraine haben bei dem Workshop gemeinsam den Grundstein für ein lebendiges und ausbaufähiges Netzwerk gelegt. Es ist offen für alle Schulen, die an einer euro-arabischen Zusammenarbeit und einem gemeinsamen Schülerzeitungsprojekt interessiert sind.

Das Projekt wird gefördert durch das Auswärtige Amt.
